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Bauberichte

Baubericht Krill Yak 55 M

Gepostet von am Feb 8, 2014 in Kunsflugmodelle | Keine Kommentare

Yak 55M Voll-GFKDie Yak 55 ist ein russisches Kunstflugzeug und wurde 1982 erstmals in der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist der Nachfolger der Yak 50 und eine völlig Neuentwicklung mit vollsymmetrischem Profil als Mitteldecker gehalten und in Ganzmetallbauweise erstellt. Ausgelegt wurde sie für 20g aber aus Ermüdungstechnischen Gründen wurden die G-Limits auf  -6g/+9g reduziert.Sie hat eine Spannweite von 8,2 m und ein Leergewicht von 640 kg. Die maximale Motorleistung liegt bei 400 PS. Die Variante Yak 55 M wurde 1989 eingeführt und weist eine geringere Spannweite auf, das der Rollrate zugute kam, die nun bei 345/420 (Yak 55M) Grad pro Sekunde liegt. Bis 1994 wurden 106 Exemplare gebaut. Die Yak 55 M  wird von einem Vedeneyev-M14P  9-Zylinder-Sternmotor mit 360 PS angetrieben. Entwickelt wurde die Yak 55 im Entwicklungsbüro Jakowlew in Moskau.Gegründet wurde die Firma 1934 von Alexander Sergejewitsch Jakowlew und 1992 wurde sie privatisiert und in Yak Aviation Company überführt und Ende 2006 gehört Jakowlew zum Neu gegründeten Russischen Luftfahrtkonsortium OAK.

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Weitere Flugzeugtypen der Firma Jakowlew

Noch einige Daten über die Yak 55

Yak 55 : 9m Spannweite
Yak 55 M : 8,2m Spannweite
Länge : 7,48m
Höhe 2,0m
Flügelfläche 14,3qm
Flächenbelastung : 58,7 kg/qm
Leistungsbelastung: 3,1kg/kw = 2,3kg/PS
Leermasse : 640kg
Startmasse : 840kg
Steigleistung : 20m/sek. In Bodennähe
Höchstgeschw. : 450Km/h
Startrollstrecke : 150 Meter
Landerollstrecke : 450 Meter
Leistung Motor : 265 / 294 KW ( 360 / 400 PS )
Rollrate : 360 Grad pro Sekunde bei der 55M = 420 Grad

Motor:

Luftgekühlter 9-Zyl. – Wedenejew M-14-P Sternmotor mit Untersetzungsgetriebe und Kompressor.

Ausführung:

Ventieltrieb : 2-Ventil OHV
Getriebeuntersetzung : 0,658
Bohrung : 105 mm
Hub : 130 mm
Leistung : 265 KW ( 360 PS )
Höchstdrehzahl : 2950 / min.
Durchmesser : 985 mm
Länge : 924 mm
Trockengewicht : 214 Kg
Vergaser : A 14 P kunstflugtauglich


Weitere Motorvarianten:

M- 14 PF  395 PS

M- 14 PM  315 PS

M- 14 PM-1  355 PS   ( Yak 52 )

M- 14 NTK, Direkteinspritzung   424 PS

M- 14 R  450 PS

M- 14 W- 26  mit Gebläse

Die Motoren M- 14 P werden heute noch in kleinen Stückzahlen im Russischen
Woronesch gefertigt. Der Preis beträgt 13,500 Euro für einen Generalüberholten Motor mit 360 PS. Die MTBO liegt bei 2250 Std.

B a u b e r i c h t

Krill Yak 55M

Hersteller :    Krill Yak 55 M  G-Man   ( blau-schwarz-weiß )

Spannweite :  2600mm

Länge :           2450mm

Motorisierung 80-120 ccm

Baubericht GEE BEE Sporster von 250er Moki auf 250er Seidel

Gepostet von am Jan 6, 2014 in Sternmotor | Keine Kommentare

Als erstes wurde die Motorträgerplatte für den Moki 250er von der Grundplatte entfernt,

Alter Träger für den Moki 250Träger für die Aufnahme der Grundplatte

 

ein neuer Motorträger aus 2x5mm Mehrschichtplatten erstellt und miteinander Verleimt.

 

Grundplatte003002

 

Da der Seidel ST 250-7-HS über einen Bajonettverschluß verfügt, kann er durch Lösen von 4 Muttern vom Modell abgenommen werden. Dies dient zur besseren Wartung und Reinigung des Motors.

 

Motorträger mit Bajonettverschluß

 

Die Motorträgerplatte wird nun mit 5 Schrauben 8×40 und 25mm langen Abstandshaltern mit der Grundplatte verschraubt. Auf den Motorträger wurden vier 7mm Löcher gebohrt und von hinten Einschlagmuttern angebracht, durch die 6x45mm lange Impusschrauben von hinten durchgeschraubt und mit Loctite ( hochfest ) gesichert. Zum Schluss wurde die Motorträgerplatte mit Laminierharz gegen Sprit usw. versiegelt.

 

Grundplatte auf Träger montiert004

 

Nun der erste Probeeinbau mit Anschrauben der Haube und ich finde der Motor sitzt perfekt.

 

Erste AnpassungDas passt dochMotorhaube angepasst

 

Zum Schluß wurde noch die Vergaseranlenkung realisiert,die mir Kopfzerbrechen machte wegen der mittig sitzenden Zündung.Dies wurde mit einem flexiblen Stahlseil in einer biegsamen Schutzhülle geführt und funktioniert einwandfrei.
2013 wurden nun ca.25 Flüge auf Flugtagen absolviert und der gifftige-agressive Sound des Motors gefällt mir für die Gee Bee Sportster besser als mit dem Moki.

Geschichte der Gee Bee Senior Sportster

Gepostet von am Jan 27, 2013 in Geschichte | Keine Kommentare

BeeGee-NR-11049Demnächst findet ihr hier mein Umbaubericht zur Gee Bee Senior Sportster von Moki 215 auf Seidel 7-250 B-HS.

Zuvor hier noch einiges Wissenwertes über die Gee Bee Senior Sportster.

Die Granville Brothers sind die Brüder Edward, Robert, Thomas und Markus und gründeteten die Zantford Granville Brothers Aircraft Inc. in Springfiels-Massachusetts. Zwischen 1929-1934 produzierten die Granvilles einige der weltweit schnellsten Flugzeuge während des Goldenen Zeitalters der Luftrennen.

Die Gee Bee Senjor Sportster Modell Y die ich als Modell von der Fa. Barth besitze wurde im Jahre 1931 in zwei Ausführungen von den Granville Brothers gebaut.

Die Gee Bee mit der Zulassung NR 11049 wurde von der Pilotin Maude Tait geflogen, deren Familie große Förderer der Granville Brothers waren.

Die Gee Bee NR 718Y wurde für EL Cord-Corporation als Prüfstand für seine Lycoming R-680-9Zylinder Sternmotoren mit 215 PS gebaut, der 1929 seinen Erstlauf hatte.

Das Flugzeug wurde ursprünglich für einen max.250PS Motor konzipiert und gebaut.

BeeGee-NR-718YAm 3.September 1933 pilotierte Florence Klingensmith, bei Chicago International Air-Race (Phillips-Trophy ), die Gee Bee Sen.Sportster mit einem 450PS starken Wright Whirlwind und kam durch einen Absturz ums Leben.

Durch die Teilnahmen an diversen Air-Races war die GBSS aber kein reinrassiger Racer sondern ein 2sitziges Reise- bzw. Geschäftsflugzeug.

Die Anschaffungskosten für diese Flugzeuge waren für die damahlige Zeit sehr hoch. Die D-Version kostete 4.980$ und die E-Typen sogar 5.230$.

Keines der acht Sportsters hat bis heute überlebt, jedoch wurde im Jahre 1970 durch Ken Flager eine Replika der NR 718Y angefangen zu bauen. Er beendete das Projekt 1984. Später erwarb es dann Jack Venaleck.

Einschließlich des Modells X, das durch Lowel Bayless gekauft wurde, gab es noch ein Modell B+C sowie 4 Modelle E . Bei den Prototypen E verlor Oma Granville bei einem Landeunfall im Feb.1934 in Spartanburg mit 32 Jahren sein Leben.

Hier erfahrt ihr noch mehr über die Gee Bees ( R1+2 , Z , usw.).

Baubericht Umbau Sternmotor Seidel 7/250B

Gepostet von am Jan 21, 2013 in Sternmotor | Keine Kommentare

heilemann-sternmotorEin Baubericht zum Umbau eines Seidel Sternmotors 7/250b findet ihr bei Heilemann-Sternmotoren.

Hier geht es zum Umbau-Bericht des Seidelmotors

Baubericht der Ultimate 10-300 SK-OH-XSF aus Finnland

Gepostet von am Jan 14, 2013 in Kunsflugmodelle | Keine Kommentare

ultimate-10-300smHier werdet Ihr in Zukunft die Bauberichte für meine Flugmodelle finden.

Den letzten Baubericht für die Ultimate 10-300 SK-OH-XSF aus Finnland findet Ihr derweil im Forum der RC-Network.

Hier geht es zum Baubericht der Ultimate 10-300 SK-OH-XSF aus Finnland.